Rassebeschreibung

Ein paar Worte zur Geschichte

Über die Rasse
Rassebeschreibung
spacerDie Wurzeln des Belgischen Schäferhundes
(kurz Belgier) gehen zurück auf das 18. Jahrhundert. Überall in Europa waren die Begleiter der Schafherden die Hüte- bzw. Schäferhunde und Hirtenhunde. Die Schäferhunde lenken die Schafherden und die Hütehunde bewachten die Herden vor Übergriffen vor Wolf und Bär. Aus den regional recht einheitlich aussehenden Tieren wurden Rassen gegründet.

Herkunft des Belgischen Schäferhundes
So auch in der Gegend um Brüssel. Als sich im Laufe des vorigen Jahrhunderts interessierte belgische Hundefreunde und Besitzer mit den Schäferhunden ihres Landes zu beschäftigen begannen, boten diese bereits ein recht einheitliches Bild. Lediglich in der Fellfarbe und Fellstruktur unterschieden sich die Belgischen Schäferhunde von einander: Es gab lang-, kurz- und rauhaarige Hunde, während sich die Farben von schwarz über beige zu mahagoni-rotbraun bis Grau erstreckten. Prof. Reul erarbeitete aus den unterschiedlichen Haartypen die vier Varietäten und gründete 1891 den ersten Standard. Die Namen von Ortschaften um Brüssel waren die Namensgeber und Paten der Varietäten. Groenendael kommt von dem Chateau de Groenendael, einem südlichen Vorort von Brüssel, Tervueren, ein Stadtteil südöstlich von Brüssel, ebenso mit dem Laekenois oder Laeken und dem Malinois aus dem Ort Mechelen.

spacerTypische Charakteristika
Ein Hund mit enormer Eleganz und großem Stolz, der durch sein Auftreten sofort die Blicke auf sich zieht. Das wird unterstrichen durch sein üppiges Haarkleid, die auffallende Haarfarbe, hocherhobene Halshaltung, die Lebhaftigkeit, sein Temperament und dem aufgeweckten Gesichtsausdruck. Kenner sehen in ihm den Araber unter den Hunden. Damit hebt sich der Belgische Schäferhund von allen anderen Schäferhundrassen ab, insbesondere auch vom Deutschen Schäferhund.

Ursprünglich beblieben
Bis heute hat die Rasse ihr ursprüngliches Aussehen und ihre Weseneigenschaften bewahrt. Das ist sicher ein Verdienst der verantwortungsvollen Züchter und Zuchtverbände (organisiert über VDH und FCI) aber auch der international besetzen Standardkommission. Trotz des attraktiven Aussehens wurde er nie zum Modehund. Selbst Belgier aus den Jahren 1940, 1920 oder 1900 könnten heute noch auf Ausstellungen gewinnen. Alte Fotos beweisen das. Desgleichen zum Charakter. Vergleiche die Ausführung weiter oben.

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